Das Öl hat es möglich gemacht in einem Wohlstand zu leben, der niemand je für möglich gehalten hätte. Ein Monument dieser Ära sind die brutalistischen Autobahnbrücken, welche es seid den 1960er Jahren ermöglichen, so einfach wie möglich von A nach B zu gelangen.
Die goldene Zeit der Erdölbasierten Gesellschaft
Eines Tages wird diese Ära zu Ende gehen. Das letzte Fass Öl wird aufgemacht werden. So wie die Dampfturbine die Kraft der Pferde abgelöst hat, werden die erneuerbaren Energien das Erdöl ablösen. Man wird im Verkehrshaus die wunderschönen Verbrennungsmotoren bestaunen können. Der nächste Wechsel der Menschheit von einer Energiequelle zur anderen steht bevor und ist unaufhaltbar unterwegs. Mit allem, was zu einer Transformation dazugehört.
Menhire des Fortschritts
Der Schwermut des Vergangenen und die Freude auf was da wohl kommt, sind in jeder Transformation unwiederbringlich verknüpft. Und so will ich die Mahnmale dieser Ära nicht verdammen und das neue begrüssen.
Die wichtigste Brücke Berns
Bern hat viele schöne Brücken. Aber die allerwichtigste Brücke auf Berner Boden führt ein Schattendasein: der Felsenauviadukt. Ohne diese Brücke, ist die Autobahn A1 national halbiert.
Im Schatten des Aare Grabens auf 60 Metern Höhe geht der brutalistische Bau, neben solchen Schönheiten wie der Kirchenfeldbrücke, gerne vergessen. Dabei hat der Beton auch Charme.