Kaspar Allenbach

Schweizer Berge

Menschen haben ein Bergpanorama im Abendlicht gesehen und trotzdem Microsoft Teams erfunden.

Plakat, Jungfrau F4, Top of Europe, Berner Oberland

Plakat Jungfrau

Plakat, F4 oberland mockup classic rev4

Plakat Oberland

Plakat, Haute Route. Chamonix Zermatt

Plakat Haute Route

Plakat, Alpen Poster Schweiz

Plakat Alle Schweizer Berge

Plakat, F4 Winterland

Plakat Winterland

Plakat, Niesen DIN A2

Plakat Niesen

Plakat, Pontresina Steinbock Ferien

Plakat Pontresina – Piz Palü zur Erholung

Emil Zátopek – Olympiasieger und Langstreckenläufer – sagte einmal: «Fisch schwimmt, Vogel fliegt, Mensch läuft.» Meine Version: Mensch wandert. Das Bergsteigen ist bei uns in der Familie keine Freizeitbeschäftigung – das macht man einfach, wie Leute, die jeden Sonntag in die Kirche gehen.

Mein Vater nennt es das «Bergler-Gen»: Seine Familie kommt aus Adelboden, er ist ein Bergler wie schon mein Grossvater – und ich lief immer hintendrein. Den ganzen Tag hochwandern, krampfen und schwitzen – und am Abend geht es einem gut. Flachwandern hingegen ist für mich das Langweiligste, da schläft mir das Gesicht ein. 

Was mich beim Berggehen am meisten anzieht, ist das Meditative: mit jedem Schritt den Kopf leerlaufen lassen – fern von Online-Meetings und To-Do-Liste.

Schweizer Berge – Hommage statt Alpenromantik

Bei meiner Gestaltung bin ich von der japanischen Holzdruckkunst (Ukiyo-e) inspiriert, die das Schöne im Nahen und Alltäglichen sucht. In der Schweiz macht mir das die Landschaft vor der Haustür sehr einfach: Von Bern aus sehe ich jeden Tag das Alpenpanorama – das ist nicht Kulisse, sondern mein Ausgangsmaterial.

Ich gestalte keine klischierte Alpenromantik, sondern das, was einfach da ist: Mein Berner Oberland-Poster zeigt die saftigen Blumenwiesen des Augstmatthorns, Cumulus-Wolken und einen stahlblauen Himmel – das kann als Kitsch abgetan werden, ist aber schlicht Realität, wenn man an einem Frühlingstag dort oben steht. Ich habe es mit eigenen Augen gesehen. Das Schöne in der heimischen Landschaft zu finden und aufs Papier zu bringen – das ist meine Hommage an die Schweizer Berge.

Augstmatthorn, Niesen, Jungfrau, Piz Palü – Fortsetzung folgt

Mein erstes Bergplakat Berner Oberland entstand nach einer der härtesten, aber schönsten Bergtouren, die ich je gemacht habe: vom Brienzer Rothorn über das Augstmatthorn bis zum Harder – 9 Stunden, 3'000 Gesamt-Höhenmeter, zu wenig Wasser.

Deliriös am Harder Kulm angekommen, stiess ich auf eine Heerschar Tourist:innen, die mit der Bahn hochgefahren waren. Diesen Kulturschock habe ich mit einem Rivella runtergeschüttet und mein Naturerlebnis in ein Plakat verwandelt.

Danach folgten der Niesen, die Jungfrau und der Piz Palü in Pontresina. Die Liste der Berge, die noch auf ihr Plakat warten, wächst schneller als ich zeichnen kann – am Schreckhorn bin ich seit Jahren dran, das Weisshorn finde ich urschön und der Pilatus juckt mich auch unter den Fingern. Zum Glück können Berge bekanntlich warten.

Alpenplakate für Bergsteiger, Gipfelstürmerinnen und Stubenwanderer

Ich besteige Berge lieber, als dass ich sie von unten angucke. Aber ich kenne das Gefühl, wenn die Energie fehlt und der Berg trotzdem ruft. Dann ist das Nächstbeste: Mittels Plakat auf einen Berg lugen.

Meine Alpenplakate sind nicht nur für jene, die sich nach oben sehnen, kaum sind sie unten – sondern auch für jene, die aus irgendwelchen Gründen nicht in die Berge können. Für Menschen, die immobil sind und vom Wohnzimmer aus von der Haute Route träumen wollen. Für Menschen, die im Flachland leben, aber die höchsten Berge der Schweiz kennen wollen. Für Höhenängstliche, Trittunsichere und Kniegeplagte.

Reinhold Messner sagte: «Das Gipfelglück ist nur ein Wunsch der Untengebliebenen.» Mit meinen Bergpostern erfülle ich diesen Wunsch – ganz ohne brennende Lunge und Muskelkater.

Häufig gestellte Fragen

Wie schon erwähnt, komme ich aus einer Adelbodner Bergler-Familie, die mir die Wanderwaden quasi in die Wiege gelegt hat – ich kann also gar nicht anders, als gerne auf Berge zu steigen. Nebst der rohen Schönheit fasziniert mich auch die Schweizer Bergmythologie, die tief in unserer Kultur verwurzelt ist – Geschichten, die den Gipfeln eine Seele einhauchen.

Die höchsten Berge der Schweiz findest du auf meinem Plakat Alle Schweizer Berge. Aber da sind nicht nur die Dufourspitze (4‘634 m), der Dom (4‘545 m), der Liskamm (4‘532 m), das Weisshorn (4‘505 m) und das Matterhorn (4‘487 m) aufgelistet, sondern insgesamt über 1000 Berge der Schweiz – darunter unbekanntere, aber namentlich spektakuläre Gipfel wie der Schafgrind, der Nollenchopf, das Witihüreli und der Läged Windgällen. Kurz: das perfekte Poster für passionierte Berg-Nerds und Schweizer SAC Hütten.

Ja, absolut. Ob Tourismusregion oder Traditionsbetrieb: Ich bringe ihre Identität aufs Papier. Für Orte wie den Niesen oder Pontresina fange ich das Panorama ein, für Unternehmen die Essenz ihrer Geschichte. Das muss nicht immer ein Gipfel sein: Zum 100. Jubiläum einer Sportgarage wurde auch schon mal das «Opus Magnum» vom Patron – ein Duesenberg Modell J – zu meinem Motiv. Ob Felswand oder Chrom-Klassiker: Ich gestalte, was meine Kundschaft bewegt.

Es ist ein Zusammenspiel aus Lieblingsbergen von anderen Menschen und der Inspiration auf meinen Wanderungen. Manchmal machen mich Leute auf einen besonderen Gipfel aufmerksam oder ich entdecke beim Aufstieg eine Perspektive, die mich so begeistert, dass ich sie auf einem Plakat festhalten muss.

Ich möchte mal die Schwalmere im Berner Oberland besteigen, sowie das Schreckhorn, das Doldenhorn und die Cheibehore. Auch würde ich gerne Hochtouren machen, aber das liegt momentan zeitlich nicht drin. Es gibt endlos viele Gipfel, die ich noch besteigen möchte – ein Leben allein reicht nicht.